Unser Yoga-Raum Shiva heute – ein wenig mit KI aufpoliert 🙂Er hat eine Geschichte, die wir dir hier erzählen. SWIPE weiter zum nächsten Bild.Damals, noch ohne eigenen Raum, in einer SporthalleSo begann esEin le(h)rer RaumEinzugDas Bild hängt noch nichtErste KurseNoch ganz andersYoga findet drinnen statt, doch auch mal in der Innenstadt🙂Oder im Schanenteich Park2002- Auf der Suche nach AntwortenViele meiner eigenen Erfahrungen mit Geist, Bewusstsein und den tieferen Ebenen unseres Seins ließen Fragen entstehen, auf die ich Antworten suchte. So begann ich 2002 ein zweijähriges Fernstudium und beschäftigte mich intensiv mit Parapsychologie, Astrologie und Chirologie. Eine spannende Zeit des Forschens und Lernens, in der ich viele neue Zusammenhänge entdecken und erste Antworten auf Fragen finden konnte, die mich schon lange begleiteten.2005-2007 Yogalehrer AusbildungNach meiner ersten Begegnung mit Yoga war ich zunächst enttäuscht – die körperliche, fast sportliche Seite war nicht das, wonach ich suchte. Mich interessierten die alten Weisheitslehren, der Geist und das Bewusstsein. Während meiner zweijährigen Yogalehrerausbildung im Yoga Vidya Center Leipzig und im Ashram Bad Meinberg fand ich viele der Antworten, nach denen ich gesucht hatte. Yoga erschloss sich mir nun als tiefe Philosophie und Geisteswissenschaft – und zugleich verstand ich immer mehr, welche Bedeutung unser Körper als Gefäß und Kanal auf diesem Weg hat.Ab 2007 -Als Yoga in der Schule noch etwas Neues warYoga für Kinder war damals noch längst keine Selbstverständlichkeit. An Privatschulen wie der Karl-Friedrich-Benz-Schule in Zwickau und der Europäischen Grundschule in Lichtenstein durfte ich neue Wege mitgestalten: Während beispielsweise eine Hälfte der Klasse zum Englischunterricht ging, hatte die andere Hälfte Yoga – und dann wurde gewechselt. Auch in Kindertagesstätten begann Yoga langsam seinen Platz zu finden.
Über mehr als zehn Jahre durfte ich Kinder auf diese Weise begleiten. Dabei ging es mir nie nur um Bewegung. Ich wollte ihnen etwas fürs Leben mitgeben: den eigenen Körper wahrzunehmen, zur Ruhe zu kommen, nach innen zu lauschen und Vertrauen in sich selbst zu entwickeln. Rückblickend war es eine kleine Pionierzeit – und eine wunderbare Erfahrung, die alten Weisheiten des Yoga schon für Kinder lebendig und erfahrbar werden zu lassen.2007 – Zwischen Bewusstsein und PsychologieNach meinen Erfahrungen mit den alten Weisheitslehren wollte ich eine weitere Perspektive verstehen: Wie betrachtet unsere westliche Psychologie den menschlichen Geist und außergewöhnliche Bewusstseinszustände?
Mich beschäftigte besonders, dass Erfahrungen, die in alten Kulturen und spirituellen Traditionen als Bewusstseins- und Entwicklungsprozesse verstanden werden können, aus westlicher Sicht teilweise ganz anders eingeordnet werden. Ich wollte beide Welten kennenlernen, ihre Unterschiede verstehen und nach Verbindungen suchen.
2007 begann ich deshalb mein Fernstudium zur Heilpraktikerin für Psychotherapie. Es wurde ein weiterer wichtiger Baustein auf meinem Weg, den Menschen nicht nur aus einer Perspektive, sondern in der Verbindung von Körper, Psyche, Geist und Bewusstsein zu betrachten.2005–2010 – Yoga dort, wo Menschen zusammenkamenIn diesen Jahren brauchte Yoga für mich keinen festen Raum. Ich unterrichtete auf Wiesen und Feldern, in Freizeitzentren, Physiotherapien, öffentlichen Fitnessstudios und überall dort, wo Menschen neugierig darauf waren. Manchmal kamen die Teilnehmer damals noch für 50 Cent zu einer Yogastunde.
Ich folgte weniger einem fertigen Plan als dem, wohin es mich rief und wo sich Türen öffneten. So durfte Yoga ganz unmittelbar wachsen – von Mensch zu Mensch, an den unterschiedlichsten Orten. Es waren Jahre des Ausprobierens, Begegnens und Weitergebens, in denen sich immer deutlicher zeigte: Yoga braucht nicht viel – einen Ort, einen Menschen, der ihn teilt, und Menschen, die sich darauf einlassen.1.April 2011 – Yoga bekommt ein ZuhauseNach vielen Jahren des Unterrichtens auf Wiesen, in Schulen, Physiotherapien, Fitness- und Freizeiteinrichtungen entstand der Wunsch nach einem festen Ort für Yoga in Zwickau.
Am 1. April 2011 öffnete am Zwickauer Markt unser erstes kleines Yogastudio seine Türen – eines der ersten seiner Art in der Stadt. Eigentlich war es eine ganz normale Wohnung, die wir zu zweit angemietet und mit einfachen Mitteln in einen Ort für Yoga verwandelt hatten. Gemeinsam war es finanziell überhaupt erst möglich.
Es war klein und improvisiert, aber es war ein Anfang: Zum ersten Mal hatte Yoga für mich & Sandy nicht nur einen Weg, sondern auch ein Zuhause.Ein Fest, das Grenzen öffneteIn den ersten Jahren des Yogazentrums entstand etwas, das damals in Zwickau noch sehr ungewöhnlich war: ein zwölfstündiger Bhajan- und Mantra-Tag voller Musik, Hingabe und Gemeinschaft.
Langjährige Freundinnen aus meinem Leben, die ihren Weg in der Krishna-Bewegung gefunden hatten, kamen gemeinsam mit weiteren Gästen aus verschiedenen Teilen Deutschlands und darüber hinaus zu uns. Stundenlang wurde gesungen, musiziert, getanzt und gemeinsam gefeiert.
Was heute vielerorts selbstverständlich erscheint, fühlte sich damals fast wie Pionierarbeit an: Mantra und Bhakti nicht nur als Teil einer Yogastunde, sondern als ekstatische, lebendige Erfahrung von Gemeinschaft. Für einen Tag wurde unser kleiner Ort zu einem Raum, in dem Menschen ganz unterschiedlicher Wege durch Musik, Hingabe und Lebensfreude miteinander verbunden waren.Räume für die großen Fragen des LebensVon Anfang an war mein Wunsch, dass hier nicht nur Yoga geübt wird, sondern ein Ort entsteht, an dem Menschen wirklich miteinander ins Gespräch kommen. Über das Leben und den Tod, über Sein und Nichtsein, über Sinn und Unsinn – und über all die Fragen, auf die es vielleicht keine endgültigen Antworten gibt.
Immer häufiger entstanden in unseren ersten Räumen genau diese Begegnungen: Menschen saßen zusammen, philosophierten, hörten einander zu und teilten ihre unterschiedlichen Sichtweisen. Yoga wurde damit mehr als eine Praxis auf der Matte – es wurde zu einem Raum für Begegnung, Bewusstsein und die großen Fragen des Menschseins.Die ersten Yogastunden – eine neue Kultur wächstBei einem unserer ersten Tage der offenen Tür füllte sich das neue Yoga-Zuhause mit Leben. Meine langjährige Freundin Nandini aus Berlin war zu Besuch, das Harmonium erklang und gemeinsam gestalteten wir eine der ersten Yogastunden in unseren eigenen Räumen.
In einer von Industrie geprägten Stadt wie Zwickau war diese Kultur damals noch etwas Ungewöhnliches. Yoga, Mantra, Meditation und alte Weisheitslehren fanden erst langsam ihren Platz. Stunde für Stunde, Begegnung für Begegnung durfte etwas Neues wachsen – eine kleine Pionierarbeit, getragen von der Idee, diese alte Kultur auch hier lebendig und für Menschen erfahrbar zu machen.Yoga mitten im Herzen von ZwickauEin besonderer Moment unserer Anfangsjahre: unser erster Yoga-Flashmob auf dem Zwickauer Hauptmarkt. Mitten im Herzen der Stadt rollten wir unsere Matten aus und machten gemeinsam unsere Sonnengrüße – öffentlich, sichtbar und damals durchaus noch ungewöhnlich.
Unterstützt wurden wir von unserem wunderbaren Lutz vom Theater, der sich um die Technik kümmerte. Und ich war unglaublich stolz auf all die Yogis, die den Mut hatten, mit uns hinauszugehen und zu zeigen: Yoga gehört nicht nur in einen geschützten Raum – Yoga darf mitten im Leben stattfinden.
Ein Erlebnis, das geblieben ist: ein bisschen mutig, ein bisschen verrückt und voller Gemeinschaft.Aus Yoga wird GemeinschaftMit jedem gemeinsamen Erlebnis wuchs etwas, das weit über die Yogamatte hinausging. Wir wollten diese noch junge Yoga-Kultur in Zwickau gemeinsam leben, sichtbar machen und weitertragen.
Es entstanden Zusammenhalt, Freundschaften und das Gefühl, miteinander etwas Neues aufzubauen. Yoga bedeutete immer mehr auch Begegnung, Verbundenheit und Gemeinschaft – Menschen zusammenzubringen, die sich gegenseitig inspirieren und ein Stück ihres Weges miteinander gehen.Ab 2011/12 – Yoga geht auf ReisenBald führte mich Yoga auch über die regionalen Grenzen hinaus in den Süden. Meine ersten Yogareisen entstanden in Zusammenarbeit mit Yoga Mar Yogareisen und einer Münchner Yogalehrerin. Damals wurde ich noch als Yogalehrerin für die Reisen engagiert und durfte die Teilnehmer vor Ort begleiten und unterrichten.
Damit öffnete sich ein ganz neues Kapitel: Yoga, Reisen und gemeinsames Erleben verbanden sich. Raus aus dem Alltag, hinein in andere Landschaften und Kulturen – mit Zeit für Yoga, Begegnung und neue Erfahrungen. Aus diesen ersten Reisen entwickelte sich etwas, das meinen Weg bis heute begleitet.Ananda – die Glückseligkeit hinter den DingenAnanda bedeutet im Sanskrit Glückseligkeit. Dieser Name entstand aus einer Erfahrung, die mich auf meinem eigenen Weg immer stärker begleitete: dass es hinter all dem Auf und Ab des Lebens – hinter Freude und Leid, Gewinnen und Verlieren – noch etwas Tieferes gibt.
Schon auf meinen Reisen ab 1999 und in den Jahren meiner Suche begann ich, diese innere Quelle immer wieder zu berühren. Mit Yoga wurde die Verbindung zu ihr bewusster und beständiger.
So entstand der Name Ananda Yoga. Das Yogazentrum sollte ein Ort sein, an dem Menschen eingeladen sind, tiefer zu tauchen – durch Körper, Atem, Geist und Bewusstsein – und vielleicht selbst etwas von jener stillen Glückseligkeit zu entdecken, die nicht davon abhängig ist, was uns das Leben gerade bringt.2002 – Die Liebe kam in mein Leben2002 begann für mich nicht nur ein neuer Abschnitt meiner Suche – es kam auch eine ganz besondere Liebe in mein Leben: meine Tochter Lena. Mit ihr veränderte sich mein Blick auf das Leben, auf Verantwortung, Verbundenheit und auf das, was wirklich wesentlich ist.
Das Foto entstand einige Jahre später. Ich habe bewusst kein Babybild gewählt, denn es erinnert mich an diese unbeschwerte, lebendige Zeit und an einen Menschen, der meinen eigenen Weg und mein Werden auf eine ganz besondere Weise mitgeprägt hat.
Regelmäßige Yoga-Übungen helfen, der Hektik des Alltags gelassen und standhaft entgegenzutreten.
B. K. S. Iyengar
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Yoga Zentrum Zwickau Ananda Yoga Römerplatz 6 08056 Zwickau